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Weihnachten 2001 |
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Nachttauchen mit dem Weihnachtsmann (Nikolaus) Wer hat den schon mal das Glück, unter Wasser vom Weihnachtsmann (oder war es der Nikolaus) überrascht zu werden. Am 22. Dezember 2000 gab es knapp 30 glückliche Schlickteufel, die am Ende eines Nachttauchgangs in Apnoe plötzlich vor Ihm standen. Aber fangen wir lieber am Anfang an. Ende März haben wir beim Erwachsenen Training das erste mal einen kurzen Nachttauchgang
in der Traglufthalle gemacht. Das hatte zur Folge, das Sharanne unbedingt so etwas noch
mal machen wollte und Ihr kennt das ja. Wenn einer schreit hat er auch schon die Arbeit an
den Hacken. Somit war Sharanne am 22.12. für das Training verantwortlich. Dazu gehört
dann auch, genügend Lampen für eine Notbeleuchtung zu organisieren, sich Übungen und
Überraschungen auszudenken und mit wichtigen Personen Kontakt aufzunehmen. Als dann um 20.00 Uhr nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten endlich das Licht ausging, wurde doch dem einen oder anderen Jugendlichen etwas mulmig. Aber nach kurzen Zeit war die Gewöhnung an die Dunkelheit geschafft. Die eine oder andere kleine Lampe, die noch brannten, sorgten für die nötige Sicherheit. In der einen Hälfte unseres 50m Beckens fingen fast alle mit unseren Partnerübungen an, die besonders in den Unterwasserphasen die Kommunikation ohne Worte förderte. Was man sich alles sagen kann, indem man nur die Hand des Partners hält ist doch überraschend. Gerade die Kinder/Jugendlichen konnten sich hier besonders schnell darauf einstellen. Und dann kam er endlich für die ersten: Der Parcours im Dunkeln
Übung 1 : Gesichert vom Partner, galt es die Flossen und die Masken im Wasser anzuziehen: Buchstabe Nr.1 Übung 2: Sich dann am 20m langen Seil unter Wasser auf die andere Seite des
Beckens zu ziehen. Dort lag Buchstabe Nummer 2. Übung 3: In einer unseren 90l Tonnen die auf dem Kopf schwamm, galt es das "K" aus Sperrholz zu ertasten, das an der Decke schwamm, manchmal aber auch entwischte und dann in der dunklen Halle besonders schwer wieder einzufangen war! Übung 4: In einem Eimer auf dem Grund waren viele Gegenstände, so ca. 19 . Sie mußte gezählt werden und ergaben den gesuchten Buchstaben im Alphabet. Übung 5: Für das aufblasen eines mit Blei beschwerten Eimers, so daß er die Oberfläche erreichte gab es einen weiteren Buchstaben. Übung 6: Für das durchtauchen einer Reihe Ringe winkten zur Belohnung sogar zwei Buchstaben Nun brauchten die Buchstaben nur noch sortiert werden plus einen dazu und schon war es soweit. Mann durfte dann in die Höhle, um nachzusehen, was einen dort erwartete. Riesengroß mit roter Mütze, rotem Mantel, Flossen an den Füßen und dem Nikolaus entsprechend einem Rebreather auf dem Rücken, stand er da. Mit einem HOOHOOHOOHOO..... auf den Lippen wurden alle Begrüßt und durch die großen Schläuche als Resonanzkörper konnten es auch alle hören, sofern sie nicht zu aufgeregt waren. Denn da gab es noch eine kleine Überraschung für jeden in Form eines gefühlten Handschuhs. Lecker...
Vielen Dank an unseren Hochrangigen Besucher, der sich schon nach kurzer Erklärung für dieses Projekt gewinnen lies. Vielen Dank auch an Sharanne für die Mühe die Sie sich mit diesem Abend gemacht hat. Mit etwas Glück werden wir schon im Jahr 2001 nochmals einen Nachttauchgang bekommen. Es gibt ja noch so viel zu lernen. Curt |
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